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Diese Arbeit beleuchtet die verfahrensrechtliche Förderung von klimaschutzfreundlichen Projekten, die dem besonders dringenden Infrastrukturausbaubedarf abhelfen können. Dazu untersucht die Autorin die im deutschen und französischen Recht bestehenden Verfahrensprivilegierungen aus Gründen des um daraus Schlüsse für eine Verbesserung der Gesetzgebung zu ziehen. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht das im Rahmen einer Novelle zum Energiewirtschaftsgesetz im Jahr 2019 geregelte Verfahren zur Genehmigung sogenannter Netzbooster. Dies sind große Batteriespeicher, die Schwankungen im Stromnetz kurzfristig ausgleichen sollen. Von Bedeutung sind Netzbooster nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Ausbau der Windenergie. Der Band analysiert und systematisiert mittelbare und unmittelbare Verfahrensprivilegierungen im Umwelt- und Planungsrecht und weist auf Handlungsspielräume und Nachbesserungsmöglichkeiten für den Gesetzgeber hin. Den Schwerpunkt im französischen Recht legt die Autorin auf dieCommission nationale du débat public (CNDP) und die von ihr organisierte Öffentliche Debatte ( débat public) sowie auf das beschleunigte Enteignungsverfahren aus Gründen des Gemeinwohls ( L'expropriation pour cause d'utilité publique en extrême urgence). Der Rechtsvergleich liefert Grundlagen für eine Reformdiskussion.
Grundlagen.- Vorhandene ausgewählte Privilegierungen in Deutschland.- Ausgewählte Verfahrensbesonderheiten des französischen Rechts und ihr Vergleich zum deutschen Recht.- Übertragbarkeit der Ergebnisse der Systematisierung und des Ländervergleichs auf dieGenehmigungssituation von Netzboostern und Schlussbetrachtung.
Ilka Dörrfuß studierte Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Während des Referendariats absolvierte sie die Wahlstation am IKEM. Ihre Promotion erfolgte an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Dissertation ist sie in der Landesverwaltung des Landes Baden-Württemberg tätig.


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