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Gegenstand des interdisziplinären Open-Access-Bandes ist die Videoplattform TikTok, die als eines der meistgenutzten Sozialen Netzwerke große gesellschaftliche Relevanz entfalten konnte und insbesondere in (außer-)schulischen Bildungsbereichen eine zunehmend wichtige Rolle spielt. Nach anfänglichem Alarmismus einerseits und Marginalisierung als reines Spaßmedium andererseits wird TikTok insbesondere in internationalen Forschungskontexten längst als kulturwissenschaftlicher Gegenstand ernst genommen. Die auf TikTok zu beobachtenden kommunikativen Praktiken und Genres, in denen aktuelle Ereignisse und Diskurse in plattformtypischer Weise verhandelt und performativ in Szene gesetzt werden, führen stärker noch als andere Soziale Medien die Zeichenmodalitäten Bild, Ton und Sprache zusammen und eröffnen dadurch neue Optionen der Vermittlung, der diskursiven Aneignung und der sozialen Repräsentation. Die grundlegenden Affordanzen der Plattform, insbesondere die Möglichkeit, zu bestehenden Sounds neue Videos zu produzieren, begünstigen dabei einen stark von Intertextualität, Intermedialität und Imitation geprägten Modus von Inszenierung und Performance, der im Anschluss an neuere Forschungen zu digitalen (Bild-)Praktiken als Memefication bezeichnet werden kann.
Der Band fragt deshalb danach, wie sich das multimodale Mediensetting von TikTok im Spannungsfeld von Memefication und Performance zu einer charakteristischen Form vernetzter Öffentlichkeit ausgestaltet und welche Vermittlungsoptionen in verschiedenen Praxisfeldern sich hierbei ergeben. Dafür werden unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven gebündelt, welche die Videoplattform als empirischen Untersuchungsgegenstand erschließen und hierfür geeignete theoretische Konzepte und methodische Zugänge entwickeln. Inhaltlich umfasst der Band Beiträge aus den Sprach-, Kommunikations- und Medienwissenschaften, der Film- und Musikwissenschaft, der Ingenieurswissenschaft sowie didaktischen und erziehungswissenschaftlichen Disziplinen,die in drei Teilen miteinander in Bezug gesetzt werden: Neben TikTok-spezifischen digitalen Praktiken gilt das Interesse dem Status der Plattform in Vermittlungs- und Bildungskontexten sowie in der Wissenschaftskommunikation.
TikTok – Memefication und Performance. Einleitung in den Band.- I TikTokTheorie.- Den Algorithmus verstehen: Kompetenzen und Narrative.- II Digitale Praktiken.- Überschreibungen. Multimodale Metaphern auf TikTok.- In der Schnipselwerkstatt. Multimodale Videozitate, Verwertungspraktiken und Reflexivität auf TikTok.- Wisch und weg: In der Schleife von TikToks For You Page.- #MusicMoments – Kommunikative Möglichkeiten für Musiker*innen auf TikTok.- III Vermittlungskontexte.- Von Freund*innen lernen: Bildungsinfluencer*innen auf TikTok zwischen Selbstvermarktung und Wissensvermittlung. Eine medienästhetische Betrachtung im Kontext von physischer und psychischer Gesundheit.- #educateyourself! Bildungsimperative junger Menschen auf TikTok. Empirisch-qualitative Analysen und bildungstheoretische Perspektivierungen.- #HistoryTok – Virale Vergangenheit in Geschichtsdarstellungen auf TikTok.- Digitale Narration und Ästhetik. TikTok aus film-, medien- und deutschdidaktischer Perspektive.- IV Wissen(schaft)skommunikation.- Wissenschaftskommunikation auf TikTok (selbst) beforschen. Design einer Kommentaranalyse zu Videos über die Energiewende.- Discursive (Un-)Professional Ideologies about Sustainability on TikTok and Instagram. A Comparison.- A hard nut to crack? Explorative Forschung zum Thema Essen und Ernährung auf TikTok.
Friederike Fischer, M.A., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Angewandte Linguistik am Institut für Germanistik und Medienkulturen an der TU Dresden.
Simon Meier-Vieracker ist Professor für Angewandte Linguistik am Institut für Germanistik und Medienkulturen an der TU Dresden.
Lisa Niendorf, M.A., ist Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Abteilung Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.


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