Niemand hat je die Herrschaft der Mütter hinterfragt. Sie sind schließlich liebevoll und wollen immer nur das Beste. Aber es gibt nicht nur liebevolle und sorgende Mütter, sondern auch viele, die ihre Macht missbrauchen, damit ihre Kinder abhängig bleiben. Wie gefährlich ein Machtmissbrauch
solcher ?Muttis? ist, zeigt der Arzt und Psychoanalytiker Torsten Milsch am ?Mutti-Syndrom? von Kontrollzwang,
Unterdrückung und Bevormundung in Familie und Gesellschaft.
Bestimmte Mütter, die ?Muttis?, entscheiden alternativlos alleine, was falsch und was richtig für ihre Familie
ist. Sie kontrollieren Tagesablauf, Freizeit und Kontakte, sie dulden keine abweichende Meinung. Mutti-Kinder
lernen so schon früh, dass sie nur gemocht werden, wenn sie immer brav sind. Das macht sie abhängig von
der Zuwendung von außen, eigene Gefühle verdrängen sie und werden unglückliche und unselbstständige
Mutti-Männer und Mutti-Frauen. Sie leben abhängig machende ?Mutti-Muster? in ihren Familien und Firmen
sowie in ?Mutti-Systemen? wie Medien, Parteien und Religionen. Torsten Milsch weist aus 30-jähriger Erfahrung
als Arzt und Psychoanalytiker den Weg aus Machtmissbrauch und Pseudo-Liebe: Beziehungsbildung mit Aufklärung, Empathie und Dialog für Freiheit und Verantwortung in Familie, Beruf und Gesellschaft.