
Questo prodotto usufruisce delle SPEDIZIONI GRATIS
selezionando l'opzione Corriere Veloce in fase di ordine.
Pagabile anche con Carta della cultura giovani e del merito, 18App Bonus Cultura e Carta del Docente
Was hat Heimat mit Musik zu tun? Und Musik mit Heimat? Welche Erkenntnisse ermöglichen es, über Heimatmusik jenseits der deutsch-patriotischen Aufladung des Begriffs seit dem 19. Jahrhundert nachzudenken? Kann Musik historisch tief und global breit über sich wandelnde Heimatbilder Auskunft geben?
Christiane Wiesenfeldt fragt, ob und in welcher Form Musik seit dem frühen Mittelalter bis heute „Heimat“ vermittelt. Dazu durchwandert sie die Musikgeschichte auf der Suche nach Themen, Klängen und Praktiken, die Angebote von Zugehörigkeit formulieren. So wurden schon immer räumliche oder familiäre Verbundenheiten, aber auch Phantasie- oder Sehnsuchtsorte, mythologische oder geistliche Heimaten besungen. Ebenso können Lieder, die Verluste, Krisen oder Einsamkeit thematisieren, in Exil-, Migrations- und Vertreibungssituationen heimatliche Relevanz erlangen. Auch die Instrumentalmusik hat Teil an der klanglichen Modellierung von Heimat, indem sie mit Fremdheit, Nationalthemen oder Naturstimmungen immer wieder neu umgeht.
Die Frage nach Heimat kann so als vielseitiges analytisches Instrument sichtbar werden, um einen ganz wesentlichen Aspekt von Musik und ihrer Geschichte besser zu verstehen: ihre unmittelbare Nähe zu menschlichen Bedürfnissen nach Verbundenheit, aber auch den Missbrauch dieser Bedürfnisse in nationalistischen und rechtspopulistischen Kreisen.
Heimat und Musik: Annäherungen und Grenzen.- Unverfügbare, ferne und verlorene Heimat in der Musik.- Stadt, Land, Mama: Musikalische Heimat-Bindungen.- Konstruierte Musikheimat zwischen Idee, Ideal und Ideologie.- »Ein feste Burg ist unser Gott«: Geistliche Heimat-Angebote in der Musik.- Singing Heimat: Musikkollektive Konzepte im Lied.- Mehr Heimat als Nation? Nationalmusiken im globalen Zeitalter.- Lost in translation? Auf der Suche nach Heimat im Gastarbeiter-Lied.- Heimat und Fremde in der Instrumentalmusik.- Die Idee des Nach-Hause-Kommens in der Pastorale .- Heimatvalenz als Forschungsperspektiv.
Christiane Wiesenfeldt ist Professorin für Musikwissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie ist Schriftleiterin der TONKUNST, Ordentliches Mitglied in den Wissenschaftsakademien Erfurt und Leipzig, Stellvertretende Direktorin des Heidelberg Center for Cultural Heritage (HCCH).


Il sito utilizza cookie ed altri strumenti di tracciamento che raccolgono informazioni dal dispositivo dell’utente. Oltre ai cookie tecnici ed analitici aggregati, strettamente necessari per il funzionamento di questo sito web, previo consenso dell’utente possono essere installati cookie di profilazione e marketing e cookie dei social media. Cliccando su “Accetto tutti i cookie” saranno attivate tutte le categorie di cookie. Per accettare solo deterninate categorie di cookie, cliccare invece su “Impostazioni cookie”. Chiudendo il banner o continuando a navigare saranno installati solo cookie tecnici. Per maggiori dettagli, consultare la Cookie Policy.