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Das Buch setzt sich mit der gegenaufklärerischen Transformation des politischen und kulturellen Systems Ungarns auseinander und geht der Frage nach, wie Herrschaft und Politik aus Metaphysik und ethnoreligiösen Traditionen abgeleitet werden. Es wird nachgewiesen, dass deren Ursache maßgeblich in der antimodernen Narrationskonstruktion des „Magyarentums“ als identitär-völkische Erfindung und dessen religiös-sakraler Aufladung zu suchen sind. Die öffentliche Adaption dieser Auffassung führte zu einer breiten Akzeptanz und bietet bis in die Gegenwart eine legitimierende Grundlage für den Entdemokratisierungsprozess von Gesellschaft und Politik, so dass sie sogar in der neuen Verfassung von 2012, Grundgesetz genannt, zum Ausdruck kommt.
Es wird analysiert, wie die Schattenseiten der aufgeklärt-emanzipatorischen Errungenschaften der Aufklärung angesichts der Relevanz von Esoterik, Mythen und Neomythen in der jüngeren und jüngsten Geschichte Ungarns den menschenrechtlichen Universalismus in dessen Gegenteil verbiegen.
Eingebettet in die europäische Theorien- und Ideengeschichte wird die lange soziale, kulturelle, religiös-esoterische, politische und rechtliche Vorgeschichte rekonstruiert, die der (auch verfassungsrechtlich relevanten) Transformation der letzten Jahre vorausgegangen war.
Einleitung.- Theoretische Konzepte, Begriffsklärungen.- Vom Stammesdenken zur Magyarisierungsidee und zur Rassenlehre. Voraussetzungen der völkischen Ideologie in Ungarn.- Völkischer Nationalismus in Ungarn.- Völkische Esoterik fernöstlich-kosmotheistische Blickrichtung Arische Erlösungsvisionen.- Entwicklungsgeschichte der völkischen Esoterik Voraussetzungen für Ungarn.- Die rassisch-okkulte Ariosophie in Ungarn.- Der (Pan-)Turanismus in Ungarn.- Kosmisches Christentum Die Theosophie in Ungarn.- Traditionalismus in Ungarn.- Die Krone als Symbol der initiatischen Bewusstseinsöffnung Die ‚Hl. Kronenlehre‘.- Der heilige ‚Weltenberg‘ Pilis ungarisches Monsalvat und Initiationsberg, die Tempelritter und die ‚Hl. Krone‘.- Ideologische Kontinuitäten zwischen 1945 und 1989: Kosmotheismus und ‘Hl. Krone’ im Realsozialismus.- Die gekrönte Republik. Die Wende 1989 und das erste Jahrzehnt der Transformation.- Auf dem Weg zur ‚Rechtsordnung der Hl. Krone‘. Erste Orbán Regierung (1998-2002).- Die Heimat ist nie in der Opposition‘. Fidesz‘ nationaler Widerstand 2002-2010.- Absolute Mehrheit für die zweite Orbán-Regierung 2010.- Schleichende Gleichschaltung. Traditionalistisch-identitär-destruktive politische Praxis der Orbán-Regierungen zwischen 2012 und 2024 – ein Überblick.- Resumee der Arbeit.
Magdalena Marsovszky ist Kunsthistorikerin, Germanistin, Kulturwissenschaftlerin, promovierte Sozialwissenschaftlerin sowie freie Autorin. Sie ist Mitglied im Forschungskolleg ‚Rechtspopulismus‘ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.


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