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Dieses Open-Access-Buch widmet sich der Frage, wie sich heterogene Gruppen von Fachkräften in Werkstätten für behinderte Menschen mittels einer komplexen digitalen Informationstechnologie koordinieren, orchestrieren und Informationen mobilisieren. In der Sozialen Arbeit kommen zunehmend solche verschachtelten und kooperativen Informationstechnologien, sogenannte Cyberinfrastrukturen, zum Einsatz. Sie sind keine einfachen Arbeitsmittel, sondern können als polyvalente Organisationstechnologien verstanden werden, die sich durch einen ganzen Korpus von gegenseitig aufeinander verweisenden digitalen Artefakten wie Dienstanweisungen, Formularvorlagen, Diagnosetabellen oder Checklisten mit strukturierend auf Organisationen auswirken. Basierend auf technografisch erhobenen Forschungsdaten (Feldprotokolle, Artefaktanalyse & Interviewtranskripte) kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass mit der Cyberinfrastruktur und deren praktisch realisierten Affordanzen eine spezifische Strukturierungsweise produziert wird. In der Verknüpfung mit räumlich-materiellen Arrangements entsteht in den Praktiken der heterogenen Fachkraftgruppen eine modulare Subjektform, eine exkludierende Machtkonstellation und eine netzwerkförmige Steuerungsweise.
Einleitung.- Sozialtheoretische Fundierung – Praxistheorie.- (Inter-)disziplinäre Verortung I: Konturen eines praxeologischen Organisationsverständnisses.- (Inter-)disziplinäre Verortung II: Cyberinfrastruktur.- Forschungsstrategien – Auf der Spur der Cyberinfrastruktur.- Vorspann zur empirischen Analyse.- Inskriptionen – Festhalten und Mobilisieren von Wissen.- Klassifikationen.- Überwachung.- Fallbearbeitung.- Die cyberinfrastrukturelle Ordnung – Verdichtung und Einordnung der Ergebnisse.- Diskussion und Ausblick.
Konstantin Rink ist als Postdoc im Karriereprogramm Career@BI an der Hochschule Bielefeld (Sozialwesen) in Kooperation mit der Lebenshilfe Detmold tätig.


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