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Der Wille zur Wiederholung behandelt die Faszination eines Widerspruchs: Er richtet sich an alle, die in der Freizeit, bei der Lektüre von Literatur, im Kino oder vor dem Bildschirm darüber staunen, dass sie immer etwas anderes im Selben suchen. Warum den Spin Off einer TV-Serie anschauen? Warum die unablässige Lust auf formelhafte Kriminalgeschichten? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes sind gleichermaßen einer geheimnisvoll anmutenden Eigendynamik von Wiederholungsphänomenen auf der Spur. Egal, ob die Literatur der Serienproduktion von Plastik-Artikeln huldigt, Thomas Mann im Zauberberg die Szene einer Liegekur mehrmals aufgreift oder sich Serien- und Actionhelden in Zeitschleifen selbst begegnen: In den Analysen fallen immer wieder die Namen von Kierkegaard, Freud, Nietzsche, Bachtin, Benjamin und Deleuze. Der hier vorgelegte erste Band ist den Arrangements medialer Spielarten des Willens zur Wiederholung gewidmet, der nachfolgende zweite Band einem seiner prominentesten Akteure: dem Doppelgänger und seinen Anverwandten.
PHILOSOPHISCHE GRUNDLEGUNG.- FILM UND SERIEN.- INTERMEDIALITÄT.- ROMANISCHE LITERATUR.- DEUTSCHE LITERATUR.
Jörg Türschmann ist Professor für französische und spanische Literaturwissenschaft am Institut für Romanistik der Universität Wien und hat einen weiteren Schwerpunkt in der Medienforschung. Er ist Mitglied der Kommission "The North Atlantic Triangle" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Co-Direktor des Zentrums für Kanada-Studien der Universität Wien.
Noelle Miller promoviert nach ihrem Studium der Ökonomie und Philosophie an der Universität Wien und arbeitet die philosophischen Bezüge im Romanwerk Michel Houellebecqs heraus.
Santiago Contardo ist Universitätsassistent am Institut für Romanistik der Universität Wien. Er ist studierter Hispanist und Germanist und promoviert über José Martís und Jorge Luis Borges´ Rezeption von Ralph Waldo Emerson.


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