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Deutschland hat lange an der Wehrpflicht festgehalten und gehörte zu den letzten Ländern in Europa, die diese mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Ausrufen der Friedensdividende ausgesetzt und sich für eine Freiwilligenarmee entschieden haben. Inzwischen haben sich die Konstellationen, die zu diesem Wandel führten, angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine erneut radikal verändert. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern europaweit. Mit der Refokussierung auf die Landes- und Bündnisverteidigung gehen wieder größere Streitkräfteumfänge wie auch die Notwendigkeit eines umfassenden Pools von Reservekräften einher. So sind Debatten darüber entfacht, wie sich die aktuellen Herausforderungen, vor allem Fragen der Personalgewinnung, am besten lösen lassen. Das reicht von einer möglichen Wiedereinführung einer wie auch immer gearteten Wehrpflicht bis hin zu einer allgemeinen Dienstpflicht. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes beleuchten die Auswirkungen solcher Pflichtdienste – militärisch, politisch wie gesellschaftlich – und reflektieren die mit der Zeitenwende einhergehenden Anforderungen an die Wehrhaftigkeit.
Einführung.- Wehrpflicht revisited? Aktuelle Debatten und Entwicklungen in Deutschland und Europa.- Allgemeine Dienstpflicht – eine gute Idee?.- Frauen, Militär und Wehrpflicht..- Wehrhaftigkeit im Lichte der aktuellen sicherheitspolitischen Richtlinien.- Schweden, die Wehrpflicht und die Totalverteidigung.- Wehrdienstverweigerung – ein Menschenrecht? Juristische Regelungen und Normen in Europa.- Schutztormauer oder Einfallstor? Militärsoziologische Befunde zum Zusammenhang von Wehrpflicht und Rechtsextremismus in der Bundeswehr.- Freiheit – Verantwortung – Pflicht. Die Wehrpflicht aus protestantisch-ethischer Perspektive.- Ist man – und wenn ja, warum und in welcher Form – verpflichtet, sein Land zu verteidigen? Kann Flucht vor dem Krieg ethisch legitim sein?.
PD Dr. Ines-Jacqueline Werkner ist Leiterin des Arbeitsbereiches Frieden an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg und Privatdozentin am Institut für Politikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a. M.


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